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Festschrift zum 70. Geburtstag Elisabeth Walther-Benses. Mit zahlreichen Beiträgen der Autoren von SEMIOSIS, Internationale Zeitschrift für Semiotik und Aesthetik.
INHALT
Udo Bayer/ Cornelie Leopold |
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Vorwort |
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7 |
Shutaro Mukai |
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Elisabeth-Labyrinth |
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9 |
Erwin Bücken |
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Erste Rose im Garten Für Elisabeth Walther-Bense zum 70. Geburtstag |
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10 |
Rosemarie und Fried Alstaedter |
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Dank |
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19 |
Hannelore Busse |
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Besuch bei Jean Giono |
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21 |
Heloisa Bauab |
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Breve Jogo do Sentido para Elisabeth Walther-Bense – Kleine Sinnspielerei für Elisabeth Walther-Bense |
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22 |
Jan Peter Tripp |
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»Eine Calla für E.« |
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27 |
Klaus Oehler |
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Der Pragmatismus als Philosophie der Zukunft. Die gegenwärtige Lage der Philosophie in Deutschland |
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28 |
Gérard Deledalle |
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Charles S. Peirce et les Transcendantaux de l’Etre |
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36 |
Wojciech Kalaga |
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Signs and Potentiality |
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48 |
Hanna Buczyńska-Garewicz |
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Does Semiotics Lead to Deconstruction? |
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55 |
Alfred Toth |
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»Wie die ›wahre Welt‹ endlich zur Fabel wurde«. Zur Zeichentheorie Friedrich Nietzsches. |
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61 |
Wil Frenken |
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Portrait EWB |
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71 |
Angelika Jakob |
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Reina Virginia |
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74 |
François Molnar |
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Contours d’une esthétique sous-corticale |
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75 |
Jorge Bogarin |
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Symplerosis: Über komplementäre Zeichen und Realitäten |
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87 |
Jens-Peter Mardersteig |
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sign-event – segno del evento |
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96 |
Regina Claussen |
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Einsamkeit – Zur Begriffsgeschichte eines Gefühls |
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99 |
Angelika Karger |
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Beredtes Schweigen. Vorläufige Bemerkungen zur Ästhetik des Schweigens |
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109 |
Karl Herrmann |
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Distribution für Elisabeth Walther |
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118 |
Wolfgang Berger |
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Kleines Organon für Ausstellungen |
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120 |
Matthias Götz |
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»Sprechende Gegenstände«. |
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128 |
Armin und Barbara Mehling |
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Für Elisabeth |
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141 |
Haroldo de Campos |
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Francis Ponge: Visuelle Texte |
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142 |
Margarita Schultz |
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Divergencies Between Linguistic Meaning and Musical Meaning |
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147 |
Hans Brög |
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Ein Drittel Trilogie für Elisabeth Walther. – Joseph B. – |
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156 |
M. Drea |
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Les funambules |
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161 |
Barbara Wichelhaus |
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Gedanken zu einer Grundlegung der Kunsttherapie |
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162 |
Xu Hengchun |
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Semiotische Untersuchung der Produktgestaltung |
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174 |
Barbara Wörwag |
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Ingenium Doctrina et Literis Formandum. Emblematische Weisheit semiotisch betrachtet |
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179 |
Udo Bayer |
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Das Ornament als ästhetische Eigenrealität |
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185 |
Reinhard Döhl |
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Rom, Ansichten |
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205 |
Felix von Cube |
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Fernsehverhalten und Fernsehpädagogik aus der Sicht der Verhaltensbiologie und der Zeichentheorie |
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209 |
Gerd Jansen |
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Semiotische Grundlegung einer Pädagogik des Erlebens |
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220 |
Dolf Zillmann |
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Psychologie der Rhetorischen Frage |
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235 |
Ottomar Hartwig |
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Elisabeth Walther-Bense. Beweglich und kämpferisch in vorderster Front auch mit 70 |
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244 |
Cornelie Leopold |
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Computersimulation |
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246 |
Georg Nees |
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Metamorphosen – Eine Übung in Morphographie |
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258 |
Frieder Nake |
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Eine semiotische Betrachtung zu Diagrammen |
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269 |
Maria Heyer-Loos |
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Blumen-Stück |
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281 |
Engelbert Kronthaler |
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Zahl – Zeichen – Begriff. metamorphosen und vermittlungen |
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282 |
Solange Magalhães |
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Rio 77 |
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303 |
Josef Klein |
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Das normsemiotische Oktogon – Zum Ausschluß des Subalternations-kombinierten-Ross-Paradoxes mittels der kovariant-funktor-strikten Implikation im deontischen Achteck bzw. deontischen Sechseck bzw. deontischen Quadrat und zu deren zeichentheoretischen Behandlung sowie zur Unverträglichkeits-Bestimmung deontischer Operatoren im Prädikatenprädikaten-Kalkül |
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305 |
Günter Neusel |
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Pfeiler |
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329 |
Ilse Walther-Dulk |
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Auf der Suche nach einem passenden Ort zum Philosophieren |
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330 |
Anschriften der Mitwirkenden |
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350 |
VORWORT
Auch ein Geburtstag ist ein Zeichen-Ereignis mit Ereignis-Zeichen, die autoreproduktiv weitere in Gang setzen; dieser Band mit Aufsätzen und ästhetischen Gestaltungen repräsentiert unseren Glückwunsch und Festtagsgruß an Elisabeth Walther-Bense, die am 10. August 1992 siebzig Jahre alt wird. Selbstverständlich spielt der gewählte Titel dieser Festschrift auf das zentrale Forschungsgebiet der Jubilarin an, dem ihre Arbeitskraft seit nunmehr drei Jahrzehnten gilt: die Semiotik.
Als Marksteine ihres Werkes seien die erste deutschsprachige Auseinandersetzung mit der Semiotik von Charles Sanders Peirce in einem Zeitschriftenaufsatz von 1962 genannt, alsdann die erste große Monographie über Francis Ponge 1965, hervorgegangen aus der Habilitationsschrift, des weiteren die Allgemeine Zeichenlehre 1974 und schließlich die große Peirce-Monographie 1989. Die Analyse der Dichtungen Ponges zeigt, in welchem Maße Elisabeth Walther-Bense hier bereits neben einer literaturtheoretischen Basis die wissenschaftlichen Grundlagen auch ihres Mathematik-Studiums für eine neue Sichtweise auf den literarisch-ästhetischen Text fruchtbar macht. Gerade in ihrem Werk läßt sich der wichtige wissenschaftsgeschichtliche Übergang von der numerischen Ästhetik zur umfassenderen semiotischen Ästhetikkonzeption nachzeichnen.
Mit ihren zahlreichen Übersetzungen – insbesondere wichtiger Schriften von Charles Sanders Peirce – bewirkte Elisabeth Walther-Bense eine zunehmende Rezeption dieses Autors im deutschsprachigen Raum. Ihre großen Sprachkenntnisse erleichterten das Knüpfen vieler internationaler wissenschaftlicher Kontakte, wie mancher Beitrag dieses Bandes zeigt.
Der Allgemeinen Zeichenlehre kommt die Rolle eines – auch in Übersetzungen vorliegenden – wichtigen Standard-Einführungswerkes in die Semiotik zu. Diese Allgemeine Zeichenlehre und die Peirce-Monographie komplettieren die mit Max Bense in gemeinsamer und anteilsmäßig sicher überhaupt nicht zu scheidender, sondern vielmehr sich vollkommen ergänzender Zusammenarbeit entwickelte Stuttgarter Semiotik. Ihrer beider »Schule« übte, wie die Herkunft von den unterschiedlichsten Studienrichtungen zeigt, eine große Anziehungskraft aus auf einen ganz heterogenen und gerade auch deswegen so empfänglichen und selbst auch wieder kreativen Schülerkreis von mittlerweile auch altersmäßig verschiedenen Generationen. Der Dank dieses Kreises gilt ihrer akademischen Lehrerin, die auch geduldig manche Dissertation betreut hat.
Aber auch die bis heute andauernden publizistischen Aktivitäten und die mit ihr verbundene Leistung sollen an dieser Stelle mit Dank erwähnt werden: von den Heften des »augenblick« über die immer noch weitergeführte »reihe rot« bis zu unserer 1975 begründeten Zeitschrift »SEMIOSIS« konnte so ein publizistisches Forum mit eigenständigem Profil geschaffen werden.
Udo Bayer | Cornelie Leopold
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